

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Damen und Herren,
in den letzten Tagen und Wochen erreichten mich Schreiben sowie Beiträge auf Facebook und Twitter von Bürgerinnen und Bürgern, deren Inhalt mir sehr zu denken gibt. Mal mehr, mal weniger deutlich wird darin gefordert, Stuttgart 21 dürfe auch nach dem Ergebnis der Volksabstimmung nicht gebaut werden. Daher möchte ich Ihnen mit diesem offenen Brief meine Sicht der Dinge darstellen.
Der 27. November 2011 ist ein Datum, das bei mir ganz unterschiedliche Gefühle weckt. Einerseits konnten mit der Volksabstimmung über das „S21-Kündigungsgesetz“ zum ersten Mal in der Geschichte Baden-Württembergs die Bürgerinnen und Bürger jenseits von Wahlen unmittelbar Einfluss nehmen und in einer Sachfrage eine Entscheidung treffen. Wenngleich das Wort für uns Deutsche aus geschichtlichen Gründen nicht nur positiv besetzt ist, so bin ich doch ein wenig stolz darauf, dass es uns gelungen ist, mit der Volksabstimmung einen historischen ersten Schritt in eine echte Bürgergesellschaft gemacht zu haben.
Andererseits ist der 27. November für mich persönlich ein sehr bitterer und auch schmerzlicher Tag gewesen. Denn an diesem Tag hat sich eine klare Mehrheit der Abstimmungsberechtigten Baden-Württembergs für eine finanzielle Beteiligung des Landes an dem Bahnprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen. Lediglich in sieben von insgesamt 44 Stimmkreisen hat das „S21‑Kündigungsgesetz“ eine Mehrheit von Ja-Stimmen gefunden. Demgegenüber haben 58,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen in Baden-Württemberg gegen den Gesetzentwurf votiert. Selbst im Stadtkreis Stuttgart, wo ich ein anderes Ergebnis erwartet hatte, hat sich keine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler für das S21-Kündigungsgesetz ausgesprochen: Mit 52,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wurde ein Ausstieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21 abgelehnt. Über ein Jahrzehnt hinweg haben ich und die Grünen im Landtag und darüber hinaus gegen das Projekt argumentiert und für Alternativen geworben und so ist dieses Votum des Volkes für mich eine schmerzliche Entscheidung, an der ich persönlich schwer trage. Ich hatte mir einen anderen Ausgang gewünscht, denn ich bin weiterhin der Überzeugung, dass die Alternativen zu Stuttgart 21 besser gewesen wären. Schmerzlich ist der Ausgang aber auch deshalb, weil ich eingestehen muss, dass wir die Mehrheit der Bevölkerung mit unseren guten sachlichen und fachlichen Argumenten nicht überzeugen konnten.
Am 27. November 2011 hat das Volk entschieden. Und als überzeugter Demokrat und Ministerpräsident akzeptiere ich den Willen des Souveräns. Damit entfällt in einer Demokratie für die Politik und für mich als Ministerpräsident die Legitimation, das Projekt Stuttgart 21 dem Grunde nach immer und immer wieder in Frage zu stellen. Nicht ausgeschlossen ist es hingegen, die Fehler und Schwächen des Projekts deutlich aufzuzeigen, den Finger in die Wunde zu legen und auf Nachbesserungen zu drängen. Das verstehe ich unter einem kritisch-konstruktiven Begleiten von Stuttgart 21 PLUS. Wer allerdings meint, die Landesregierung und insbesondere ich als Ministerpräsident könnten oder müssten das Projekt über solche Schwächen noch endgültig zu Fall bringen, dem muss ich ganz klar sagen, dass ich dies nicht machen werde. Die Bahn darf Stuttgart 21 bauen. So hat das die klare Mehrheit der Abstimmenden gewollt. Es gehört zum Wesenskern der Demokratie, dass man Mehrheitsentscheidungen akzeptiert, ob sie einem nun gefallen oder nicht.
Allen war bewusst, dass mit der Volksabstimmung über das S21-Kündigungsgesetz selbstverständlich mittelbar über die Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und die Alternativen abgestimmt wird. Alle Argumente, die gegen Stuttgart 21 und für die Alternativen sprechen, sind im Zuge der äußerst umfassenden Diskussionen im Vorfeld der Volksabstimmung, in der Schlichtung und/oder bereits weit vorher, geäußert und vorgetragen worden. Ich will auch gerne erneut betonen, dass ich viele der kritischen Argumente zu Stuttgart 21 persönlich teile. Sämtliche Argumente in der Debatte sind vorgebracht, gewendet und abgewogen worden. Jede Bürgerin und jeder Bürger hatte umfassenden Zugang zu ihnen. Es gab hunderte Veranstaltungen und Foren sowie Diskussionsrunden unterschiedlichster Art. Es gab die Schlichtung. Niemand wurde ausgeschlossen. Über mehr als ein Jahr hinweg ist das Thema in der Stadt, regional und überregional intensiv verhandelt worden. Und gerade in Zeiten des Internets und anderer moderner Kommunikationsmittel kann keine Rede davon sein, dass Informationen hinter dem Berg gehalten oder verschwiegen worden seien. Die Fakten, die für oder gegen Stuttgart 21 sprachen und sprechen, lagen offen auf dem Tisch. Und allen war klar, was im Falle eines Scheiterns des S21-Kündigungsgesetzes unaufhaltsam kommen wird: Abriss des Südflügels, Freimachung des Baufeldes im Mittleren Schlossgarten zur Errichtung des Trogbauwerkes durch Fällen oder Versetzen der Bäume und Grundwasserentnahme. Die Argumente, die Sie gegen Stuttgart 21 anführen, waren der Bevölkerung hinlänglich bekannt. In der Broschüre zur Volksabstimmung konnten Pro- und Contra-Seite Ihre Argumente kompakt vortragen. Jeder, der wollte, konnte darüber hinaus sich jede Facette und noch differenzierte Argumente beschaffen. Gleichwohl hat sich deren Mehrheit am Ende für das Projekt entschieden. An dieser Erkenntnis führt einfach kein Weg vorbei.
In der Regierungsform der Demokratie – und bei der direkten Demokratie zumal – gehen wir von einer mündigen Bürgerschaft aus. Wir nehmen an, dass Menschen informiert sind bzw. sich Informationen beschaffen (können), bevor sie zu Wahlen und Abstimmungen gehen, und dass sie dann abgewogene Urteile und Entscheidungen fällen. Allerdings können wir niemanden dazu zwingen.
Jede (volljährige) Bürgerin und jeder (volljährige) Bürger hat eine Stimme, und alle Stimmen haben den gleichen Wert. „One Man, one vote“ ist zu Recht ein Kernsatz demokratischer Verfassung. Und jede Stimme zählt gleich, egal wer sie abgibt, ob etwa Professorin oder Putzfrau, aus welchen Gründen und Motiven auch immer, ob sie sich gut oder schlecht informiert hat.
Ein weiterer Kernsatz der Demokratie ist, dass Mehrheiten entscheiden. Darauf ist demokratische Politik angewiesen, denn etwas Besseres als die Mehrheitsregel ist noch niemandem eingefallen. Wer, wenn nicht die Mehrheit in einer demokratischen Abstimmung soll denn die Legitimität einer Entscheidung begründen? Wie soll denn verfahren werden, wenn eine klare Mehrheit in einer strittigen Frage vorliegt? Soll dann das Votum dieser Mehrheit etwa nicht umgesetzt werden? Mit welchem Recht wollte man sich als Regierung dem verweigern? Woran sollen sich Entscheidungen ausrichten, wenn nicht an vorangehenden Mehrheiten in Wahlen und Abstimmungen? Die Grün-Rote Koalition ist hier ohnehin schon sehr weit gegangen, nachdem große Mehrheiten im Parlament Stuttgart 21 längst beschlossen hatten, diese Entscheidung erneut in Form einer Volksabstimmung wieder aufzurufen. Wenn wir uns dieser Mehrheitsentscheidung bei Stuttgart 21 verweigern würden, wie könnten wir dann in Zukunft selbst auf unseren Mehrheitsentscheidungen bestehen?
Niemand verlangt, die Position der anderen Seite zu übernehmen. Und niemand verlangt, mit der eigenen Meinung künftig hinter dem Berg zu halten. Aber der – in vielen Schreiben und anderen Veröffentlichungen der letzten Wochen zu findende - Appell an die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger und der Verweis auf die großen Erwartungen, denen man gerecht werden müsse, der Hinweis auf die verantwortlichen Politiker und Planer gehen darüber hinaus: sie dokumentieren, dass man das Votum der Volksabstimmung nicht akzeptiert.
Was bedeutet die Nichtanerkennung solcher Ergebnisse für die Demokratie allgemein und für das an Recht und Gesetz gebundene Regieren im Konkreten? Wie soll Legitimation für politisches Handeln hergestellt werden? Wer bestimmt, entscheidet und handelt dann in staatlichen Angelegenheiten? Soll dies eine elitäre Expertokratie sein, von der manch antiker Denker schrieb?
Der Konflikt um Stuttgart 21 war ein tiefer und heftiger Konflikt, der Stadt und Land mehr und mehr zu spalten drohte. Wie sollen schwierige Konflikte beigelegt werden, wenn nicht einmal eine Volksabstimmung als letzte Autorität anerkannt wird? Soll man weiter streiten bis in Ewigkeit? Ganz allgemein: Wie soll Demokratie dann überhaupt funktionieren? Was sind die Alternativen? Diese Fragen drängen sich mir bei der Lektüre Ihrer Briefe, E-Mails, Postings und Tweets auf. Welche Antworten wollen Sie finden, ohne grundsätzliche demokratische Prinzipien unseres Gemeinwesens in Frage zu stellen?
Vielleicht gibt es auch noch andere Gründe, die Sie bewogen haben, ihre Schreiben so zu formulieren. Halten Sie komplexe politische Sachfragen für nicht geeignet, um sie durch die Bevölkerung direkt abstimmen zu lassen? Und schließen sich damit den Gegnern bzw. Skeptikern der direkten Demokratie an, von denen es ja manche gerade in den konservativen Parteien gibt? Eine solche Position ist keineswegs ehrenrührig und hat gute Argumente auf ihrer Seite – man sollte sie nur klar benennen. Ich persönlich teile diese Auffassung jedenfalls nicht, im Gegenteil: Die im Vergleich sehr hohe Beteiligung der Bürgerschaft an der Volksabstimmung ist für mich ein deutliches Indiz, dass die Menschen in unserem Lande über mehr Themen direkt mitentscheiden wollen und nicht über weniger. Prinzipiell gilt allerdings, dass das Volk in seiner Mehrheit natürlich genauso Fehlentscheidungen treffen kann, wie die Mehrheit in einem Parlament. Denn in der Demokratie wird nicht über Lüge und Wahrheit entschieden, sondern über Alternativen.
Wer der Auffassung ist, dass die Volksabstimmung nicht rechtmäßig abgelaufen sei, für diejenige oder denjenigen gibt es in einem Rechtsstaat ebenfalls den Weg, den die gewaltenteilende Demokratie vorsieht: Die Klage vor den Gerichten. Der entsprechende Weg ist ja von einigen auch bereits beschritten worden. Aber gewiss kann dies keine Forderung an die Exekutive sein. Schon gar nicht wenn sie wie in diesem Fall die Volksabstimmung nach sorgfältiger Prüfung selber eingeleitet hat.
Zu diesen Themen hinzu kommt eine Sorge, die mich umtreibt. Es ist die Sorge, dass das, was die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 an Positivem und Wegweisendem für die Republik bereits erreicht hat – für die Zukunft ein grundsätzliches Überdenken von Planungsprozessen, eine Ausweitung und Verbreiterung der Beteiligung der Bürgerschaft auf unterschiedlichsten Ebenen, Transparenz und Offenheit bei den Alternativen und manches mehr –, dass diese großen Erfolge also gefährdet und womöglich konterkariert werden, weil maßgebliche Protagonisten des Protestes das Resultat der Volksabstimmung nicht akzeptieren.
All dies zusammengenommen stelle ich mir eine grundsätzliche Frage: Wenn auch bekannte und anerkannte Persönlichkeiten das Ergebnis einer Volksabstimmung nicht anerkennen und respektieren wollen – wie soll dann die Bürgergesellschaft und die neue Bürgerdemokratie eigentlich funktionieren?
Und ins Konkrete gewendet leitet sich daraus eine für den politischen Alltag elementare Frage ab. Nachdem die Volksabstimmung ein so klares Votum hervorgebracht hat: Können Sie sich ernsthaft einen Ministerpräsidenten und eine Landesregierung wünschen, die sich – weil ihnen ein politisches Ergebnis missfällt – über den Willen der Mehrheit in einem Gesetzgebungsverfahren (denn nichts anderes ist eine Volksabstimmung nach unserer Landesverfassung) hinwegsetzt, dagegen opponiert und sich schlichtweg nicht an Gesetz und Recht gebunden fühlt? Niemand, der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ernst nimmt, kann sich dies am Ende wünschen, auch die nicht, die in der Sache verloren haben. Denn wir würden dann Tür und Tor öffnen für eine Entwicklung, an der keinem von uns ernsthaft gelegen sein kann.
So schmerzlich und bitter die Entscheidung des Volkes für Stuttgart 21 in der Sache für uns Gegner war. Ungleich schlimmer wäre es, das Votum letztlich nicht anzuerkennen. Denn dies hieße nichts anderes, als unseren demokratischen Rechtsstaat in Frage zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Winfried Kretschmann
Dienstag, 28-02-12 11:02
den hampel. wähl ich bestimmt nie wieder
Montag, 13-02-12 02:09
Es ist schon traurig, dass ein CDU-Politiker (Geißler) die Grünen daran erinnern muss, dass man Wahlversprechen nicht brechen sollte. Alles was gerade mit Stuttgart 21 passiert ist eine große Lüge: Die Landregierung ist ein zahnloser Tiger, der nicht einmal darauf achtet, dass auch irgendetwas aus dem Schlichterspruch eingehalten wird. Das enttäuscht mich zutiefst und lässt mich daran zweifeln, ob ich in den vergangenen Jahren der richtigen Partei meine Stimme gegeben habe. Wenn so das Demokatieverständnis der Landesregierung aussieht, dann steht es sehr traurig um die Demokratie. Fällt ein Baum im Schlossgarten unter diesen Vorausetzungen (Ausstehende Genehmigungen für das Grundwassermanagement, Planfeststellung Filderbahnhof, Brandschutz usw. siehe Schlichterspruch), dann könnt ihr euch sicher sein, dass ich 2011 zum letzten Mal Grün gewählt habe - verarschen kann ich mich selber.
Samstag, 11-02-12 06:46
@Helmut S, das Bündnis Bahn für alle besteht überwiegend aus S21 Gegnern, gleiches gilt für den Verfasser von der, von Ihnen zitierten TAZ Beilage. Deren Argumente und Vorwürfe sind somit parteiisch, dürften wenig aussagekräftig sein und stellen lediglich eine weitere Auflistung der hinreichend bekannten Vorwürfe gegen S21 dar. Die Mehrheit der Bürger hat sich eine eigene Meinung gebildet und sich per Volksentscheid de facto für den Bau entschieden.
Dieser VE wurde immer wieder von den S21 Gegner in der Hoffnung verlangt, dass die Mehrheit gegen S21 votiert und das Bauvorhaben vielleicht noch irgendwie, trotz gültiger Baugehmigung , aufgehalten werden könnte. Das Ergebnis ist bekannt und das viel kritisierte Quorum zudem noch ohne Belang. Jetzt immer wieder nachzukarten zeugt wohl kaum von Demokratieverständnis. Ein Teil der S21 Gegnerschaft scheint Abstimmungsergebnisse nur dann zu akzeptieren, wenn diese in ihrem Sinne sind.
Diese Haltung kennt man eigentlich nur von Diktaturen.
Freitag, 10-02-12 20:16
Innehalten jetzt sinnvoll
Das Abholzen der Bäume in Stuttgart wird unserem
Ministerpräsidenten und den Grünen immer schaden.
Vor allem wenn sich bestätigt, dass die Vorwürfe
vom >Bündnis Bahn für Alle< stimmen.
(bahn-fuer-alle.de/media/docs/2011/
TAZ-Beilage_BfA_2011_12 Projekt gegen Recht & Gesetz).
Bei der VA wurde über Kosten abgestimmt. 45% stimmten
wegen der angeblich zu hohen Ausstiegskosten
gegen den Ausstieg. "Durch die Ausstiegskosten gibt es
mindestens 10 Jahre lang keine neuen Kindergartenplätze"
(aus derFahrgast S 10 1/2012:
Unterirdisch! Unterdimensioniert!
Unvermeidlich?) war z.B eine Parole.
Dass die VA als Rache für die verlorene Wahl genutzt
wird war auch klar.
Eine VA über den Abbau und die Verschlechterung von Bahn
Infrastruktur ist nicht zulässig. In der Broschüre des Landes
wurden wichtige Fakten nicht genannt.
Für die Technik und die Gefahren des Schrägbahnhofs (§ 7 EBO)
interessierten sich nur eine Minderheit.
Und in der Broschüre des Landes wurden wichtige Fakten nicht genannt.
Die Politiker die nicht vor diesem Bahnhof und den vielen
Tunnels warnen tragen Verantwortung, wenn es z.B. zu einem Brand
im Tunnel kommt:
Es gibt Alternativen mit weniger Restrisiko.
Auch die SPD Befürworten um Wolfgang Drechsler erkennen den S21-Murks
auf den Fildern für den sie bei der VA noch eifrig geworben haben.
SPD Planungen können teuer werden nicht nur bei Herrn Beck.
Die SPD S 21 Befürworter werden noch viele Mängel erkennen und
beseitigen wollen. Da müssen dann ständig neue Subventionen geleistet
werden. Die Bahn AG macht Gewinn aus möglichst teuren Bauten machen.
Ein innehalten ist auch für S 21 Befürworter sinnvoll. Voraussetzung
für die S21 Stadtentwicklung ist ja ein leistungsfähiger Bahnhof.
Wenn der "Stresstest manipuliert wurde und der S21-Bahnhof
weniger Bahnhofskapazität hat platzt die Spekulationsblase.
Daher Herr Ministerpräsident Kretschmann: alles noch mal prüfen und
innehalten.
Die VA enthebt Sie nicht der Verantwortung für die Menschen im Land.
Ein mangelhaftes und gefährliches Projekt darf nicht mit Unsummen
von öffentlichem Geld realisiert werden. Die Grünen haben immer
vor diesem Projekt gewarnt. Sie müssen glaubhaft bleiben sich weiter
für eine bessere Alternative einsetzen.
Freitag, 10-02-12 17:21
@Karin, ich erwarte von Ihnen nicht, dass Sie meinen Argumenten folgen können, oder wollen. Da Sie sich stattdessen derart im Ton vergreifen, lässt den Verdacht aufkommen dass es Ihnen an Argumenten gebricht. Einen Andersdenkenden der Besserwisserei zu bezichtigen, dessen Ansichten als domms Geschwätz , rechthaberisches Gefasel u.ä. zu bezeichnen kann man wohl kaum als sinnvollen Diskussionsbeitrag bezeichnen.
Es freut mich, Sie zum Lachen gebracht zu haben, wäre ich der Verfasser Ihrer Zeilen gewesen, hätten Sie sogar allen Grund dazu.
Abermals ein schönes Wochenende.
S21 bedeutet Milliarden-Schulden und ein gutes Geschäft für Banken und Immobilienhaie. Für Steuerzahler ist es eine Katastrophe. »mehr
Grün steht für für eine nachhaltige Verkehrspolitik: Für Klimaschutz und eine bessere Mobilität für alle. »mehr
Die Bahn vernachlässigt die Bahnstrecken im Land. Die S21-Milliarden fehlen für die wirklich wichtigen Projekte. »mehr
Am Tag nach der Volksabstimmung hat der Landesvorstand das Ergebnis diskutiert und bewertet. »mehr
Die Bahn erklärt S21 gerne zu einem ökologischen Projekt. Doch für den Klimaschutz ist das Prestigeprojekt kein Meilenstein. »mehr
Das die Finanzierung von S21 beim ersten Volksentscheid unseres Landes zur Abstimmung steht, ist ein Erfolg der Bürgerbewegung. »mehr