
Thekla Walker, Landesvorsitzende der Grünen Baden-Württemberg, erklärt zum „Equal Pay Day“: „Wir begrüßen die bereits am Internationalen Frauentag angekündigte Bundesratsinitiative der Landesregierung zur Bekämpfung der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft bei der Lohnungerechtigkeit zeigen seit Jahren keine Wirkung. Deshalb muss Frauenministerin Schröder endlich handeln, statt hinter ihrem Schreibtisch die Hände in den Schoß zu legen und auf vermeintliche Veränderungen zu warten.“
Frauen verdienen in Deutschland immer noch 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Sie müssten somit knapp drei Monate länger arbeiten, um denselben Verdienst zu erhalten. Der rechnerische Gleichstand wäre am 23. März erreicht, der deshalb als „Equal Pay Day“ bezeichnet wird.
„Wir erwarten von Frau Schröder eine Gesetzesvorlage, die die strukturelle Diskriminierung von Frauen im Job beendet. Neben der Bundesratsinitiative hat auch die Grüne Bundestagsfraktion Eckpunkte für ein Gesetz vorgelegt. Dabei ist die Einführung von geschlechtsneutralen Kriterien bei der Bewertung von Arbeit ein wichtiges Element“, ergänzt Ulrike Baumgärtner, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Baden-Württemberg.
„Um die strukturelle Benachteiligung von Frauen bei Lohn und Gehalt zu beseitigen, müssen wirksame Instrumente her. Dafür braucht es mehr als planlose Pseudoreformen wie die Flexi-Quote von Kristina Schröder“, so die beiden Frauen abschließend.
Freitag, 23. März 2012Samstag, 28-04-12 23:26
Prima, wenn Frau Baumgärtners Wunsch, geschlechtsneutrale Kriterien bei der Bewertung von Arbeit einzuführen, in Erfüllung geht, hört die sktrukturelle Diskriminierung von Frauen im Beruf auf und die Damen können endlich an so frauentypischen Arbeitsplätzen wie Strassenbau, Hochofen, Bohrtürmen und jeglicher Art von Schwerindustrie incl. Nachtschicht genausoviel verdienen wie die Männer. Die angeblichen 23% Benachteiligung würden damit vermutlich arg zusammenschmelzen und die Radikalfeministinnen könnten endlich zufrieden sein. Da es nach Auffassung der Grünen zwischen Frauen und Männern neuerdimgs wohl keine mehr Unterschiede gibt, sehe ich hier folgerichtig auch keinerlei Probleme, oder war das alles ganz anders gemeint und die Grünen wollen mit phantasievoll zusammengebastelten Statistiken sowie dreisten Aktionen und ebensolchen Behauptungen auf Stimmenfang gehen.
Montag, 16-04-12 14:03
BERLIN. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat angesichts der geplanten Einführung eines Betreuungsgeldes vor einem steigenden Fachkräftemangel gewarnt. Indem Müttern ein finanzieller Anreiz geschaffen werde, ihre Kinder bis zum Schulbesuch zu Hause zu behalten, werde sich das Problem weiter verschärfen, beklagte Hundt.
und weiter:
„Wir sollten im Gegenteil alles unternehmen, damit Frauen Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können. Auf diese Weise könnten auch die angeblichen Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern abgebaut werden, unterstrich der Arbeitgeberpräsident."
Und vor diesen Karren lassen sich die GRÜNEN spannen. Man staunt nur noch!
Lasst die Mütter ihre Kinder menschenwürdig selber erziehen anstatt sie schon nach wenigen Monaten zu vergesellschaften!
Mittwoch, 11-04-12 02:47
Und immer immer immer wieder das Märchen der Lohndiskiminirung!
Wie oft wird diese Lüge noch kommen?
Montag, 26-03-12 14:10
@Genau - Sie liegen falsch, wenn bei uns nach Leistung bezahlt würde, dann müßte Kretschmann noch dafür bezahlen, dass er MP spielen darf - zumindest bei Politikern haben wir dieses Szenario bereits.
Montag, 26-03-12 12:05
Nivellieren, niveliieren, nivellieren...ist das Motto der Grünen, die sich damit immer wieder deutlich als linksideologische Utopisten zu erkennen geben. Das Leben ist nun mal unterschiedlich, die Menschen sind unterschiedlich, die Geschlechter sind unterschiedlich. Daran werden auch die Grünen nichts ändern (hier seien nur drei Hauptthemen der grünen Weltverbesserer genannt: Gender-Mainstreaming, Quotenregelungen, Gemeinschaftsschulen).
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, dafür bin ich auch. Diese Forderung sollte man aber einmal der Überprüfung nach den von "h.g." aufgestellten Kriterien unterziehen. Vielleicht sind dann die tatsächlichen Unterschiede gar nicht mehr so groß.
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